Internationales Summercamp 2019 in Bremen – 28. Juli bis 03. August 2019

Dieses Jahr fand zum wiederholten Male das internationale Summercamp in Bremen statt. Wie auch die letzten drei Jahre wurde es von Fritz Neußer mit seinem Team und der Jacobs Universität Bremen organisiert. Dieses Jahr waren 105 Teilnehmer aus 28 Nationen am Start und verbrachten zusammen eine abwechslungsreiche und interessante Woche.

Sonntag, Anreise:
Wir fuhren zu dritt aus Donauwörth mit einem ICE zum Bremer Hauptbahnhof, wo wir dann von Herrn Neußers Helfern, vor allem erfahrene Studenten der Jacobs Universität, abgeholt und auf den Campus geführt wurden. Zur Begrüßung bekamen wir einen Jacobs-Universitäts-Beutel, in welchem sich einige informative Broschüren, eine Ausgabe der VDIni-Club-Hefte und weitere nützliche Gegenstände, wie ein Multifunktionstool befanden. Anschließend erhielt jeder sein Zimmer und konnte schon mal Kontakt mit seinem Zimmernachbar aufnehmen. Nach dem Abendessen wurden alle Teilnehmer von den Organisatoren begrüßt. Ebenfalls haben sich alle Supervisor, also "Aufpasser" persönlich vorgestellt. Nach einer Einteilung in Kleingruppen á 10 Teilnehmern des Sommercamps lernten wir uns durch den "Intercultural Exchange" näher kennen und kamen so ins Gespräch.

Montag, erster Workshop-Tag:
Mit einem gemeinsamen Frühstück starteten wir ausgeruht und neugierig in den ersten Tag der sowohl tollen, als auch anstrengenden Woche und trafen uns zum ersten mal in unseren Workshopgruppen. Es wurde ein vielfältiges Programm angeboten: Nanotechnology, Integration through Community, Living under Dictatorship, Exploring Space, Earth´s Resources und die beiden, an denen wir teilnahmen: Building Bridges und Design for the Future. Am ersten Tag wurden wir von unserer Workshopleiterin Clara bei Design for the Future aufgefordert, einen zugewiesenen Partner blind zu malen, sich gegenseitig zu interviewen und ihn vor der ganzen Workshopgruppe vorzustellen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen malten wir auf ein riesiges Plakat, wie wir uns eine Marslandung und das Leben dort vorstellen. Im "Building Bridges" Workshop haben wir uns zuerst gegenseitig mit Hilfe von Spielen kennengelernt und bildeten danach Gruppen, in denen wir für den Rest der Woche Brücken aus den verschiedensten Materialien konstruiert haben. Nach dem Workshop hatten wir Freizeit und konnten den Bremer Stadtteil Vegesack besichtigen.

Dienstag, zweiter Workshop-Tag:
Nach dem gemeinsamen Frühstück, ging es wieder in die Workshops. In dem Workshop "Design for the Future" machten wir mit dem am vorherigen Tag begonnenen Plakat über Leben auf dem Mars weiter und stellten es fertig. Nach der Fertigstellung des Plakats wurden all die unterschiedlichen individuellen Ideen besprochen. Am Nachmittag bekamen wir dann die Aufgabe, innerhalb von zehn Sekunden ein Bild zu einem Wort, wie Frieden oder Katastrophe, zu zeichnen. Bei "Building Bridges" wurden währenddessen die ersten Brücken aus dünnen Holzstöcken gebaut. Nach den Workshops hatten wir die Möglichkeit zusammen in Kleingruppen á 4 Personen die Bremer Innenstadt zu besichtigen und dort zu essen.

Mittwoch, dritter Workshop-Tag:
Nach dem Frühstück ist wieder die Arbeit in unseren Workshops angestanden. Bis zum Mittagessen bauten wir unsere Brücken aus Holzstöcken fertig. Die stabilste konnte sogar über 20 kg tragen. Nach dem leckeren Mittagessen versuchten wir aus langen dünnen Holzlatten eine Brücke, die eine Menschen aushalten sollte, zu bauen. Dies war nicht sehr einfach, aber nach einigen Versuchen, konnte sie von leichten Workshopteilnehmern betreten werden. Im "Design for the Future" Workshop bekamen wir die Aufgabe eine digitale Infografik zu erstellen. Am Nachmittag nahmen wir, also Felix und Marcel, noch bei einer sehr interessanten Stadttour durch Bremen teil. Wir besuchten beispielsweise die Statue der Bremer Stadtmusikanten und das Rathaus. Bis zum Abendessen waren wir wieder am Campus und spielten nach dem Abendessen Kicker und Tischtennis.

Donnerstag, vierter Workshop Tag:
Der Tag startete natürlich wieder mit einem guten Frühstück. Im Workshop sollten wir Brücken aus Spaghetti bauen, was nicht gerade einfach war, da diese leicht zerbrechen. Wenn man sie jedoch zu Strängen zusammen klebte wurden sie stabil. Und so hat jede Gruppe die eigene Spaghettibrücke gebaut. In dem "Design for the Future" Workshop starteten wir unser eigentliches Projekt. Wir sollten eine abschließende Infografik zu einem gegenwärtigen Problem, wie unheilbare Krankheiten, erstellen. Nach dem Mittagessen besuchten wir das weltweit zweitgrößte Mercedes Werk in Bremen. Es war sehr interessant zu sehen, wie automatisiert die Montage der Autos wirklich ist. Abends, nach dem Abendessen, stand wieder ein "Intercultural Exchange" an, dort spielten wir zusammen Spiele und machten uns mit anderen Kulturen bekannt, beispielsweise musste jeder einen traditionellen Tanz aus seinem Land vorführen, was sehr lustig war.

Freitag, letzter Workshop-Tag:
Am letzten Workshoptag stellten wir unsere Spaghetti Brücken fertig und testeten wie viel unsere Holzstöckchen-Brücken und Spaghetti-Brücken aushalten. Beide hielten mit 20kg relativ viel Gewicht. Außerdem stellten wir unsere Infografiken fertig und stellten sie unserer Workshopleiterin und uns gegenseitig vor. Am Nachmittag erstellten wir zusammen, als Workshopgruppe, unsere finalen Präsentationen, die wir am Samstag bei der abschließenden Veranstaltung vorstellen durften. Abschließend fand am Abend eine Party statt, bei der wir nochmals ein letztes mal zusammenkommen und feiern konnten.

Samstag, Präsentation und Abreise:
Samstag Morgen war das Frühstück erst um 8:30, also ein wenig später als sonst. Danach schlossen wir unser Zimmer ein letztes mal ab und gaben den Schlüssel zurück. Um 10:00 startete dann die finale Veranstaltung, auf der jede Workshopgruppe präsentierte, was sie in der Woche gemacht hat. Nach allen Präsentation wurde nochmals ein abschließendes Foto von allen Teilnehmern des Sommercamps gemacht. Und letztendlich kam dann auch die Zeit "Auf Wiedersehen" zu sagen. Wir verabschiedeten uns von allen die wir in der Woche kennengelernt hatten. Wir wurden von den, wie immer, netten Supervisoren zum Hauptbahnhof gebracht und verabschiedet.

Schlusswort und Danksagung:
So wie auch letztes Jahr wird wahrscheinlich auch im nächsten Jahr wieder ein internationales Summercamp an der Jacobs Universität stattfinden. Jedem, der Interesse hat, können wir nur wärmstens empfehlen auf die Zukunftspiloten-Webseite zu gehen und sich für das nächstjährige Summercamp anzumelden.

Abschließend können wir sagen, dass es für uns eine sehr interessante und ereignisreiche Woche war. Wir bedanken uns bei Herrn Fritz Neußer und seinem Team, bei den Workshopleitern, bei der Jacobs Universität und bei allen, die in diesem Projekt involviert waren, ohne die dieses Summercamp gar nicht hätte stattfinden können. Außerdem bedanken wir uns beim VDI Augsburg, der uns bei der Teilnahme des Summercamps unterstützte.

PS: Und wir bedanken uns natürlich auch bei der Deutschen Bahn, die der Grund für unseren kleinen unerwünschten Zwischenhalt in Hannover ist. Wir durften 2h30min am Hauptbahnhof in Hannover ausharren. Zum Glück war dort ein anderer Summercampteilnehmer, der auf den gleichen Zug wartete.

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